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DIE CDU FRAKTION IM ERFURTER STADTRAT
LANDESHAUPTSTADT THÜRINGENS

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Inbetriebnahme der A 71 bringt erhebliche Entlastung für Erfurt

12.12.2006

Die CDU Stadtratsfraktion begrüßt die Fertigstellung der BAB A 71 im Westen und Norden Erfurts. Damit wird ab dem 15.12.2006 Erfurt erheblich vom Durchgangsverkehr entlastet. Durch die Komplettierung des Erfurter Ringes wird sowohl in Ost-West-Richtung als auch in Nord-Süd-Richtung dem KfZ-Verkehr eine Hochleistungsstraße um Erfurt herum angeboten. Besonders die Anwohner der Binderslebener Landstraße werden diese Entlastung spüren.

Durch die um ein halbes Jahr vorgezogene Inbetriebnahme tritt diese Entlastung eher ein und die Binderslebener Landstraße kann bereits im kommenden Frühjahr saniert werden.

Mit der Anbindung Erfurts an zwei Bundesautobahnen (A4 und A71) mit insgesamt acht Anschlussstellen verbessert sich die Erreichbarkeit der Erfurter Gewerbegebiete erheblich. Dies sollte der Oberbürgermeister zum Anlass nehmen eine Marketingoffensive einzuleiten. Hinzu kommt, dass Erfurt ab Januar 2007 in das Ziel - I - Gebiet kommt, d.h. gewerbliche Ansiedlungen höher gefördert werden.

Dieser Zusammenhang zwischen Verkehrserschließung und neuen Chancen für die Wirtschaftsförderung war von Rednern von SPD, Linkspartei PDS und B90 Grüne in der letzten Stadtratssitzung in Abrede gestellt worden. Dieses Unverständnis äußert sich auch darin, dass die Zuständigkeit für beide Politikbereiche nunmehr in zwei unterschiedlichen Dezernaten angesiedelt ist. Auch der Entlastungseffekt vom Durchgangsverkehr wurde von Rot-Rot-Grün in Frage gestellt. Da der entsprechende Vorlage der CDU-Fraktion offenbar in den Ausschüssen und im Stadtrat die Ablehnung droht, hat die CDU-Fraktion diese Vorlage gestern zurückgezogen.

Vor den Autobahnanschlussstellen Erfurt-Ost und Erfurt-West stehen touristische Hinweistafeln für den Erfurter Dom und die Krämerbrücke. Die CDU-Stadtratsfraktion hat nun im Rahmen der Haushaltsberatungen beantragt, dass an die Anschlussstellen Bindersleben “Augustinerkloster” und an der Anschlussstelle Gispersleben die “Festung Petersberg” beworben wird. Auch auf diesem Weg soll die Autobahn die Wirtschaftsentwicklung positiv beeinflussen.

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