CDU fordert neue Strukturen bei Großprojekten

Nach der erneuten Kritik an Verwaltungsprozessen bei Bauvorhaben in Erfurt, mahnt die CDU-Fraktion den Oberbürgermeister und die Verwaltung zur Übernahme von Verantwortung.

Dazu erklärt Stadtrat Dominik Kordon:

"Die CDU-Fraktion fordert im Zuge der erneuten Probleme in Zukunft Großprojekte ab 50 Wohneinheiten oder ab 100 Arbeitsplätzen direkt beim Oberbürgermeister anzusiedeln. Dazu sind die Vorhaben alle sechs Monate aufzurufen und eventuelle Hindernisse durch einen festen Ansprechpartner je Projekt zu lösen. Die Akten müssen laufen, nicht Bürger und Investoren! Es braucht Entscheidungen und kein stetiges Aufschieben und Bauauflagen.

Wir brauchen ein Umdenken in der Verwaltung. Es kann nicht sein, dass mehr Wohnraum gefordert wird und sich gleichzeitig immer mehr Investoren von unserer Stadt abwenden, versprochene Mediatoren nicht eingesetzt und Zusagen des Oberbürgermeisters nicht eingehalten werden.

Gerade mit Blick auf das beschlossene Baulandmodell, besteht die Sorge, dass keine Bauvorhaben umgesetzt werden. Denn wenn Investoren nicht die nötigen Vorrausetzungen und Unterstützung der Stadtverwaltung erfahren, können auch die geplanten bezahlbaren Wohnungen nicht realisiert werden. Es braucht endlich einen positiven Umgang mit denjenigen, die in unserer Stadt investieren und bauen wollen."