Am Flughafen Erfurt-Weimar festhalten
Flughafenew

Pfistner appelliert ans Land Thüringen

Mit großem Unverständnis reagiert CDU-Fraktionsvize und städtisches Aufsichtsratsmitglied des Flughafens Erfurt-Weimar Thomas Pfistner auf die jüngsten Vorschläge der Thüringer Grünen im Rahmen ihres Klima-Konjunkturprogramms (vgl. Medienberichte vom 25. Juni 2020), den Flughafen in Erfurt schließen und einer alternativen Nutzung zuführen zu wollen. "Am Flughafen hängen nicht nur Arbeitsplätze vor Ort, sondern verschiedene Branchen, die durch eine Schließung gefährdet wären. Der Wirtschaftsstandort Erfurt würde damit erheblichen Schaden erleiden", unterstreicht Pfistner.

Von einer Schließung des Flughafens wären etwa 500 Beschäftigte betroffen. Dies betrifft nicht nur die Mitarbeiter des Flughafens selbst, sondern auch die Angestellten verschiedener Gewerbebereiche wie der Tourismus- und der Logistikbranche (Expressfracht) sowie der Wartungsbetriebe für Technik und Flugzeuge vor Ort.

Aus diesem Grund stellt Pfistner die Forderung: "Die Thüringer Landesregierung soll sich auch weiterhin klar zum Flughafen Erfurt-Weimar bekennen." Seine Kritik richtet sich insbesondere an die Grünen, die laut ihres Klima-Konjunkturprogrammes die Fläche des Flughafens künftig für Wohnbebauung und Photovoltaik nutzen wollen. "Die Grünen sollen sich, bevor sie über Schließung reden und Hiobsbotschaften verbreiten, genauer über die Lage am Flughafen vor Ort informieren. Ein Imageschaden wird hier offensichtlich gezielt in Kauf genommen! Zudem werden Reisende und Unternehmen unnötig verunsichert", merkt Pfistner an.

Pfistner stellt daher abschließend klar, dass einige Reiseziele bald wieder erreicht werden können. Dazu führt die Geschäftsführung intensive Gespräche mit verschiedenen Airlines. Nach Pfistners Ansicht ist der Flughafen auf einem guten Weg. Darüber hinaus ist die Nutzung von Flächen für Photovoltaik trotz Flugverkehr bereits geplant.