Schlösserstiftung Thüringen erhalten
Petersberg2016 Jpg

CDU-Fraktionschef Michael Hose und der sachkundige Bürger im Kulturausschuss Dr. Steffen Raßloff sprechen sich für den Erhalt der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mit Sitz in Rudolstadt aus und wenden sich damit gegen die Fusion zu einer Kulturstiftung Mitteldeutschland Schlösser und Gärten.

In dieser länderübergreifenden Stiftung mit Sachsen-Anhalt soll die Thüringer Schlösserstiftung aufgehen, wobei der Sitz in Halle geplant ist. Für die Pflege der Thüringer Residenzkultur, die sogar auf die UNSCO-Welterbeliste gelangen soll, wäre das fatal. Mit der Wasserburg Kapellendorf, Schloss Molsdorf, Burg Gleichen und der Peterskirche hätte dies auch für Erfurt Relevanz.

Steffen Raßloff ist Landeshistoriker und bewertet die Fusionspläne folgendermaßen: „Nicht nur der Kern des historischen Erbes Thüringens steht auf dem Spiel, auch für Erfurt hätte dies Konsequenzen. Bei den Objekten der Schlösserstiftung, die von der Stadt museal betrieben werden, hat sich die Zusammenarbeit mit Rudolstadt bewährt. Bei einer Fusion drohen sie dagegen aus dem Blick zu geraten. Sie würden vermutlich in der großen Behörde in Halle in die ‚zweite Reihe‘ rücken und weniger Aufmerksamkeit finden."

"Als Kommune möchten wir für Erfurt ein Mitspracherecht beibehalten. Die Thüringer Schlösser und Denkmäler, so auch die in und um Erfurt, haben einen erheblichen Stellenwert. Bei einem Zusammenschluss auf Länderebene wäre für Erfurt mit Nachteilen zu rechnen. Die Stadt Erfurt sollte sich weiter gegen einen solchen Zusammenschluss äußern und ihre Belange einbringen. Die Bürgerinnen und Bürger bitten wir, die Petition zum Erhalt der Thüringer Stiftung zu unterzeichnen", schließt Michael Hose ab.


Unter folgendem Link finden Sie die Petition zum Erhalt der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mit Sitz in Rudolstadt: