Volle Unterstützung bei der Videoüberwachung
Videoueberw

CDU begrüßt Vorstoß des Ordnungsdezernenten Horn

Angesichts der beunruhigenden Kriminalitätsstatistiken für Erfurt begrüßt CDU-Ordnungspolitikerin Kristina Vogel den Vorstoß des Ordnungsdezernenten Andreas Horn in der vergangenen Woche bei der Videoüberwachung. Bei der Frage nach mehr Sicherheit kann die Videoüberwachung neben der Präsenz von Ordnungskräften ein weiterer Baustein sein und ist seit langem Forderung der CDU.

"Diebstähle, Drogenkriminalität, Übergriffe auf Personen – dies sollten wir nicht einfach so hinnehmen. Wegschauen oder die Problematik relativieren, hilft nicht den Betroffenen, sondern stärkt nur die Kriminellen", unterstreicht Vogel.

Die Kritik an der Videoüberwachung an öffentlich relevanten Plätzen, wie dem Bahnhof und dem Anger, hält Kristina Vogel für schwach, da sie einer Lösung für das offensichtlich bestehende Problem entgegensteht. Videoüberwachung könne keine Vorfälle verhindern, wird beispielsweise häufig als Gegenargument hervorgebracht. Vogel sieht jedoch durchaus den Vorteil in einer Prävention durch Abschreckung. "Selbst wenn Kameras die Täter nicht in jedem Fall abschrecken sollten, besteht die Chance, dass Täter erkannt und gefasst werden können, sodass dann wiederum durch strafrechtliche Maßnahmen weitere Straftaten verhindert werden können. Beispiele aus anderen Städten belegen das. Damit wären wir deutlich weiter, als ohne solche Überwachungsmaßnahmen", betont Vogel weiter.

Die Videoüberwachung an Orten öffentlicher Bedeutung soll und kann die Präsenz von Sicherheitskräften der Polizei und des Ordnungsamtes nicht ersetzen, sondern ergänzt sie. Die Anforderung von mehr Personal durch den Ordnungsdezernenten unterstützt die CDU-Fraktion daher ebenfalls. "Sowohl zusätzliche Ordnungskräfte, als auch die Videoüberwachung bieten neben der Prävention und der Aufklärung den Vorteil, dass sich jeder Einzelne in unserer Stadt ein Stück sicherer fühlen darf", schließt Vogel ab.