Konsequenzen aus dem Winterdienst
Schneeschaufel

Starke Schneefälle suchen die Stadt Erfurt zirka alle 10 Jahre heim. Seit dem letzten starken Wintereinbruch im Jahr 2010 wurden Maßnahmen ergriffen, um den Winterdienst in Zukunft besser vorzubereiten. Die Schneefälle von vor 2 Wochen haben die Stadt jedoch wieder an ihre Grenzen gebracht.

"Es ist verwunderlich, dass die Beräumung von Straßen und Infrastruktur mehrere Tage in Anspruch nimmt. Zumal die Schneefälle bereits Tage vorher angekündigt waren", meint Heiko Vothknecht, CDU-Stadtrat. Das Konzept für den Winterdienst wird seitens der Stadt regelmäßig überarbeitet. Zudem gibt es eine "task-force-Winterdienst". Dennoch sind bei diesem Wintereinbruch klare Defizite zu Tage getreten.

"Wir werden auch dieses Mal um eine ehrliche Aufarbeitung der letzten Woche nicht herum kommen", findet Thomas Pfistner, Stadtrat der CDU-Fraktion. Besonders ärgerlich: Nach dem letzten Schneechaos wurde deutlich mehr Geld für den städtischen Winterdienst zur Verfügung gestellt und Pläne überarbeitet. "Nach 2010 wurden insbesondere die Räumungsprioritäten klarer geregelt. Die Beräumung der ÖPNV-Strecken durch den Winterdienst hat höchste Priorität. Das wurde offensichtlich nicht umgesetzt und muss Konsequenzen haben", so Pfistner abschließend.