Mehr Wohnraum für Zuzug
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Die CDU-Fraktion beobachtet das fehlende Bevölkerungswachstum im vergangenen Jahr mit Sorge. Die Einwohnerzahl sank im letzten Jahr um 243 Einwohner. CDU-Stadtrat Dominik Kordon dazu: „Wir machen es uns zu leicht, nun alles auf Corona zu schieben. Die Stadt muss ihre eigenen Hausaufgaben machen, damit in Erfurt mehr Menschen ihre Heimat finden. Schon jetzt kann die Stadt die demografische Entwicklung nur durch Zuzug stoppen. Dazu braucht es eine Beschleunigung bei der Schaffung von Wohnraum. Es reicht nicht, wenn der OB in jeder Sonntagsrede vom Wachstum Erfurts redet, es braucht vielmehr auch konkrete Bemühungen und Pflege von Investoren.“

In den vergangenen Jahren haben sich immer mehr Investoren von Erfurt abgelehnt gefühlt, immer mehr Auflagen und Vorgaben verhindern die Schaffung von neuem Wohnraum. Nur mit genügend Wohnraum kann Erfurt Wachstumsprognosen auch realisieren. Trotz großer privater Projekte gibt es kaum Leerstand, steigende Mieten und fehlende Wohnungen. Es braucht einen Kraftakt, um private Investoren, Wohnbaugenossenschaften und kommunale Wohnungsbauer besser zu unterstützen. Wir fordern diese Akteure unter anderem bei der Evaluierung des Baulandmodells gemeinsam zusammenzubringen, um eine bessere Unterstützung der Stadt zu besprechen.

„In der Erfurter Stadtpolitik gibt es zu wenig Vision und zu viel Lamentieren. Von zu Vielen wird Wachstum und Erneuerung im Moment als Drohung aufgebauscht. Ein ewiges Festhalten am Status quo gefährdet jedoch die langfristige Entwicklung. Stattdessen sollten wir neue Bürger, die in unserer Stadt Arbeiten, Steuern zahlen und Familien gründen oder sich engagieren wollen, willkommen heißen.“, so Kordon abschließend.